Der alte Stadtrat von Nebra hat sich nach Wählermeinung im Grundsätzlichen und in Gänze als revisionsbedürftig erwiesen. Das ist zumindest des Wählers Stimme in der Kommunalwahl!
Dies aber hat bislang niemand ernsthaft darzulegen vermocht, es ist auch objektiv nicht begründbar. Menschen haben einerseits konkrete Ängste und Sorgen – etwa die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes oder die Sorge um ihre Alterssicherung. Dazu kommt bei vielen die Angst, sich überhaupt noch auf etwas einzulassen, weil sie nicht zu erkennen vermögen, worauf sie sich denn mit Zuversicht einlassen können. Doch diese Angst (dokumentiert in der Wahlbeteiligung), sich einzulassen, ist der Feind der Freiheit. Freiheit wird schal, wenn man sich ihrer nicht mutig bedient. Deshalb Dank allen Wählern der Kandidaten des HWG – Nebra. Wenn wir heute zurückblicken auf die Jahre 1949 bis 1989, so steht an erster Stelle die Dankbarkeit gegenüber den Müttern und Vätern unseres Grundgesetzes ebenso gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern der DDR, die damals mit Mut und Zuversicht, mit Ernst und Wahrhaftigkeit ihren Staat revolutionierten. Aber dieser Dank wäre unvollständig, wenn wir nicht zugleich ein bis heute und darüber hinaus reichende Verpflichtung sähen: eine „Verpflichtung zu Demokratie“, und das heißt am Ende: eine Verpflichtung zu Zivilcourage und Einsatzbereitschaft, zu Aufrichtigkeit und Solidarität, zu Freiheit in der Verantwortung- ganz gemäß dem Menschenbild unseres Grundgesetzes. Deshalb nochmals Dank allen Wähler und Wählerinnen und nehmen Sie uns in die Pflicht das von ihnen übertragene Mandat im Stadtrat der Stadt Nebra mit Leben zu erfüllen.
Artikel vom 09.06.2009
|
|
|||
|
|
|||
|
Verfasst von: Siegfried Schwabe
|
|||
|
|
|||
|
|
|||
|
|
|||
|
|
|||